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Osteoporose: Knochen brauchen Bewegung

Die Spinova Osteo korrigiert die Haltung und mahnt dazu, sich auch selbstständig aufzurichten.

Jeder Wirbelkörper bildet ein solides Haus für sich. Quer- und Längs­trabekel formen das Gerüst , massive Deckplatten liegen auf den Mauern. Wenn sich ab dem 30. Lebensjahr der Knochenstoffwechsel verändert , kann die Statik langsam aus den Fugen geraten. Stärkere ­Abbauprozesse setzen ein, der Wiederaufbau lahmt. Soweit der natürliche Verlauf. ­Osteoporose beschleunigt dieses Geschehen.

Die Trabekel schwinden schneller, die Knochen verlieren an Festigkeit, sinken ein und brechen. Erst einer, dann viele. Menschen mit Osteoporose haben Angst. Angst , dass sie ihr gewohntes Leben nicht mehr weiterleben können. Eine neue Rückenorthese hilft Betroffenen, wieder Sicherheit zu gewinnen und am Leben teilzunehmen. Spinova Osteo nimmt Schmerzen, richtet die Wirbelsäule auf und verbessert den Gang. Dadurch verhilft die Orthese Knochen wieder zu dem, was sie am meisten brauchen: Bewegung.

Eine von vielen: Ursula Hartwich

Die Spur der Walkerin im Herbstlaub ist kaum zu erkennen. Ganz leise nur rascheln die Blätter, wenn Ursula Hartwich ihre Bahn zieht. Die Seniorin ist schnell unterwegs. Nur mit Mühe kann die junge Begleitung Schritt halten. Die 73-Jährige freut sich: „Für mich gibt es nichts Schöneres, als draußen zu sein, sich in der Natur zu bewegen.“ Ihr Blick wandert hoch zu den Bäumen im Leipziger Stadtpark. Das Tempo muss sie nicht drosseln. Erstaunlich: Ursula Hartwich hat Osteoporose.

Jede zweite Frau ab 70 leidet an der Volkskrankheit

In Deutschland sind circa sechs Millionen Menschen von der Krankheit betroffen. Rund 80 Prozent sind Frauen. Genaue Zahlen sind schwierig zu ermitteln, da die Krankheit oft lange unerkannt bleibt. Osteoporose gehört laut WHO zu den zehn häufigsten Erkrankungen weltweit. Häufigste Ursache ist der Mangel an Östrogenen. Wenn in den Wechseljahren die Hormonkonzentration zurückgeht , erfolgt der Knochenabbau schneller als der Knochenaufbau. Jede dritte Frau erkrankt direkt nach der Menopause, jede zweite Frau leidet ab dem 70. Lebensjahr an Osteoporose.

„Ich dachte an eine Prellung“

Noch vor zwei Jahren wäre eine Walkingrunde im Park für Ursula Hartwich undenkbar gewesen. Am Tag vor Weihnachten geschieht es: Beim Aussteigen aus der Straßenbahn stürzt sie. „Zuerst hatte ich nur leichte Schmerzen im Rücken“, erinnert sich die zierliche Dame. „Ich dachte an eine Prellung. Im Alter ist man ja einiges an Schmerzen gewohnt.“ Die Beschwerden nahmen zu, sie ging zum Arzt. Die Röntgenbilder waren ein Schock: Fraktur zweier Wirbelkörper. Glück im Unglück: stabile Frakturen, die zunächst keine Operation erforderlich machten. Den Tag vor Weihnachten wird Ursula Hartwich trotzdem nicht vergessen.

Trotz Anzeichen werden nur wenige auf Osteoporose untersucht

Fatal an Osteoporose ist , dass sie anfangs kaum Symptome zeigt. Im frühen Stadium der Krankheit klagen Patienten vermehrt über ein Schwächegefühl im Rücken. Auftretende Schmerzen werden häufig als altersbedingt verharmlost. Oft wird die Krankheit zu spät erkannt. Schätzungen des Dachverbands Osteologie (DVO) gehen davon aus, dass selbst nach vielfachen osteoporotischen Frakturen nur die Hälfte aller Betroffenen auf Osteoporose behandelt wird.

„Medikamente zum Knochenaufbau habe ich nicht vertragen“

Sie wusste es: Eine Knochendichtemessung nach dem DXA-Verfahren ergab für Ursula Hartwich einen Wert von weniger als minus 2,5, dem Grenzwert für Osteoporose. Das Risiko einer weiteren osteoporotisch bedingten Fraktur war ihr durchaus bewusst. Nur ihre Möglichkeiten, etwas dagegen zu tun, waren begrenzt: „Die Tabletten zum Knochenaufbau (Bisphosphonate) habe ich nicht vertragen“, sagt sie. „Ich war vorsichtig im Haushalt. Und ich trank Milch. So schlimm muss es ja nicht gleich kommen, dachte ich.“

Prophylaxe: Gesunde Ernährung und Bewegung

Milchprodukte sind mit die Hauptquelle für Kalzium, dem wichtigsten Baustein der Knochen. Viele Deutsche nehmen zu wenig von dem Mineral zu sich. Und sie bewegen Sicheren Schritts ist Ursula Hartwich unterwegs. Unter der Jacke unterstützt sie dabei Spinova Osteo.sich zu wenig. Beides ist kontraproduktiv für die Osteoporose-Prophylaxe. Zu wenig Bewegung führt zum Abbau von Knochenmasse. Regelmäßige Bewegung hingegen fördert den Einbau von Kalzium in die Knochen. Unter Sonneneinstrahlung wird zudem Vitamin D gebildet, das wiederum Kalzium aus dem Darm ins Knochengewebe transportiert. Auch Untergewicht (BMI < 20) sollte vermieden werden. Zu wenig Gewicht heißt zu wenig Muskelmasse. Da Muskeln und Knochen in enger Beziehung stehen, bedeuten weniger Muskeln auch weniger Knochen. Der Knochen adaptiert sich in der Dichte an den Grad der Muskelkraft, die auf ihn einwirkt. Die Reizschwelle muss aber immer wieder neu gesetzt werden.

Ständige Begleiterin: Spinova Osteo

Die Schmerzen nach dem Sturz ließen nicht locker. Medikamente waren für Ursula Hartwich durch die Unverträglichkeit keine Option. Wie weiter? „Ich war völlig verunsichert“, sagt die Seniorin mit leiser Stimme. Nach der Walkingrunde im Park sitzt sie kerzengerade auf dem Sofa ihrer kleinen Wohnung. „Bis meine Ärztin mir das hier verschrieben hat.“ Sie dreht ihren Oberkörper, greift zu einem Gegenstand neben ihr und legt ihn auf den Tisch: eine Orthese. „Meine ständige Begleiterin“, stellt sie vor. „Na ja, fast“, lächelt sie mit ihren feinen Gesichts­zügen. Ursula Hartwich trägt die neue Spinova Osteo hauptsächlich bei
Ausflügen mit ihrer geliebten Wandergruppe, der sie schon seit über 20 Jahren angehört. „Ein langes Jahr musste ich pausieren, das war das Schlimmste für mich.“ Die stabilisierende und aufrichtende Orthese ermöglicht ihr wieder ein bewegtes Wanderleben. Die Schmerzen sind fast weg. „Ich fühle mich wieder sicher in meinem Körper“, sagt sie zum Abschluss zum Besucher. Den sie, das lässt sie sich auch ohne Orthese nicht nehmen, zum Fahrstuhl bringt. Die Spinova Osteo hängt an der Garderobe – und erinnert an die aufrechte Haltung.

Risikofaktoren für Osteoporose

• Bewegungsmangel
• Kalziumarme Ernährung
• Vitamin-D-Mangel
• Nikotin, Alkohol
• Untergewicht (BMI < 20)
• Östrogenmangel
• Stoffwechselerkrankungen
• Medikamente, z. B. Cortison

Weitere Informationen

zum Krankheitsbild gibt es auf der Website des Dachverbands Osteologie e. V. (DVO) unter www.dv-osteologie.org.

Bilder: Bauerfeind, Frank Steinhorst