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Bauerfeind-Forschungsförderung: Auszeichnung für Phlebologen

Seit Jahren engagiert sich die Bauerfeind AG für Wissenschaft und Forschung. Auf der 52. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Phlebologie (DGP) in Aachen wurden die Preisträger 2010 des Doktorandenprogramms und der Ratschow-Medaille ausgezeichnet.

Um wissenschaftliche Fragestellungen im Bereich der klinischen Phlebologie gerade bei jungen Medizinern noch stärker ins Blickfeld zu rücken, bietet die Bauerfeind AG zusammen mit der DGP ein Förderprogramm für Nachwuchswissenschaftler an. Es richtet sich an Jungakademiker, die auf den Gebieten der Phlebologie oder Lymphologie mit Bezug zur Kompressions­therapie promo­vieren möchten. Jedes Jahr werden maximal zwei Projekte mit insgesamt 10.000 Euro gefördert. Preisträger 2010 ist Markus Koster, Doktorand an der Klinik für Angiologie, Universitätsspital Zürich. „In meinem For­schungsprojekt versuche ich, den Venendruck mittels einer neuen Technik zu messen. Und zwar unter Zuhilfenahme des Ultraschallgeräts – ganz ohne Nadeln und Schmerzen“, so der 23-Jährige. „Ich hoffe, dass die Resultate dazu beitragen, das Entstehen, aber auch das Innenleben von Krampfadern besser zu verstehen. Vielleicht ergeben sich daraus sogar therapeutische Konsequenzen.“

Prof. Dr. med. habil. Wolfgang Hach.Lebenswerk gewürdigt

Weitreichende therapeutische Konsequenzen hatten ohne Zweifel die Forschungen von Prof. Dr. med. habil. Wolfgang Hach. Der 80-Jährige wurde auf der DGP-Tagung mit der Max-Ratschow-Gedächtnismedaille für sein Lebenswerk ausgezeichnet. Die Ehrung wird jährlich vom Curatorium Angiologiae an herausragende, international anerkannte Wissenschaftler auf dem Gebiet der Gefäßkrankheiten vergeben. Zu Prof. Hachs besonderen Leistungen zählte die Einführung der aszendierenden Pressphlebographie. Mit der subtilen Darstellung von normalen und pathologischen Strukturen der peripheren Venen ließen sich neue pathophysiologische Konzepte erarbeiten, neue Krankheitsbilder definieren und neue Operationsmethoden begründen. Die von Bauerfeind gesponserte Ratschow-Medaille soll darüber hinaus auch Prof. Hachs Bemühungen um die wissen­schaftliche Anerkennung der Disziplin Phlebologie würdigen.

Prof. Dr. Eberhard Rabe hielt die Laudatio auf Preisträger Prof. Dr. Wolfgang Hoch.

Bauerfeind Phlebology Award

Für einen weiteren von Bauerfeind geförderten Preis läuft gerade die Bewerbungsfrist: In Zusammenarbeit mit der International Union of Phlebology (IUP) vergibt das Unternehmen seit 2001 alle zwei Jahre den mit 20.000 Euro dotierten Bauerfeind Phlebo­logy Award (BPA). Der Preis wird für ein besonderes phlebologisches Studiendesign im Bereich der Kompressionstherapie vergeben. Die Verleihung des 6. BPA findet während des Chapter Meetings der IUP im September 2011 in Prag statt.

Bilder: Fulvio Zanettini, privat