Bauerfeind life Magazin

Blog

LumboTrain in der betrieblichen Prävention: Erneuerbare Rückenenergie

Freuen sich über eine gelungene Aktion: Stefan Passow, Ellen Basner und René Halcour (v. l.).

Die ersten Reaktionen der Mitarbeiter waren eindeutig: „Super Aktion, weiter so!“ 80 LumboTrain-Träger bei der Niederrhein Energie und Wasser (NEW) AG in ­Mönchengladbach haben schon mit dem Rücken abgestimmt. Eine Zusammenarbeit mit Bauerfeind soll Muskel-Skelett-Erkrankungen den Kampf ansagen.

Ellen Basner bereut nichts. Ganz im Gegenteil: „Das Angebot war überzeugend, die Vorabergebnisse bestätigen unsere Entscheidung.“ Die geschäftige Frau mit dem Kurzhaarschnitt steht in der Buswerkstatt der Niederrhein Energie und Wasser (NEW) AG in Mönchengladbach und ist sichtlich zufrieden. Die zwei Männer im Blaumann neben der Gruppenleiterin Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) bei NEW wissen genau, was sie meint. Schließlich tragen beide „das Angebot“ unter ihrer Arbeitskleidung. Stefan Passow und René Halcour sind zwei von vorläufig 80 Kollegen aus dem Werkstatt- und Monteursbereich, denen die LumboTrain-Aktivbandage bei der täglichen Arbeit den Rücken stärkt.

Muskel-Skelett-Erkrankungen an der Spitze

Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems im Allgemeinen und Rückenbeschwerden im Besonderen, wie Stefan Passow und René Halcour sie nur zu gut kennen, sind gerade in gewerblichen Betriebszweigen mit gemischten Tätigkeiten ungebrochen auf dem Vormarsch. Laut BKK-Gesundheitsreport belegten Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems im Jahr 2016 mit einem Anteil von 25,2 Prozent am Krankenstand der Versicherten den Spitzenplatz. Gemessen an der Häufigkeit des Auftretens lagen diese mit 16,4 Fällen pro 100 Versicherte, hinter den Atemwegserkrankungen, an zweiter Stelle. Und in der Muskel-Skelett-Gruppe wiederum macht „Rücken“ den größten Teil aus. Für Ellen Basner Grund genug, rückenaktiv zu werden und auf das „überzeugende Angebot“ von Bauerfeind einzugehen.

LumboTrain als Wertschätzung des Unternehmens

Der erste Kontakt mit Bauerfeind ergab sich für die Gruppenleiterin BGM bei NEW im Zuge eines freiwilligen Gesundheits-Checks der Mitarbeiter im Haus. Dieses Paket beinhaltete ein Bündel von Maßnahmen wie etwa Fuß- und Venendruckmessung sowie eine Rückenanalyse. Bauerfeind führt solche BGM-Maßnahmen als externer Dienstleister in der Regel gemeinsam mit seinen regionalen Qualitätspartnern durch. Nach positiven Erfahrungen lag es für Ellen Basner nahe, das weitergehende Angebot einer individuellen Versorgung mit einer LumboTrain-Bandage zu prüfen. Nach Rücksprache mit dem internen Steuerungskreis BGM und der Geschäftsleitung wurde schnell zugestimmt. Ein ausgewählter Personenkreis sollte als Pilotgruppe, nach intensiver Absprache mit den jeweiligen Führungskräften und bei Bedarf auch nach ärztlicher Konsultation, sechs Wochen lang die entlastende Rückenbandage während der Arbeit tragen. Die jeweiligen Erfahrungen sollten in einem persönlichen Anwendungstagebuch dokumentiert werden. Danach geht das Hilfsmittel in den Besitz des Trägers über. „Bei der Auswahl gaben wir uns viel Mühe, weil wir nicht nach dem Gießkannenprinzip vorgehen wollten“, betont Ellen Basner.
„Am Ende war es eine freiwillige Entscheidung“, die Stefan Passow und René Halcour überhaupt nicht schwerfiel. „Neben ihrer angenehm stützenden Wirkung habe ich die Bandage auch als Wertschätzung des Unternehmens uns Werkstattleuten gegenüber empfunden“, sagt Stefan Passow. René Halcour freut sich gleichfalls: „Ich kannte schon andere Rückenbandagen, die mehr störend als nützlich waren. Diese hier ist ganz anders.“ Der Elektroniker schiebt seine Jacke hoch, unter der es titan-blau aufscheint.

Anspruchsvoller Arbeitsplatz: Stefan Passow bei der Inspektion eines NEW-Busses.

Bandage unterstützt den natürlichen Heilungsprozess

Die Aktivbandage LumboTrain richtet die Lendenwirbelsäule leicht auf und entlastet. Bei jeder Bewegung helfen das Kompressionsgestrick und eine Massagepelotte, Verspannungen im Lendenwirbelbereich zu lösen und Schmerzen zu lindern. Darüber hinaus wird die stabilisierende Rumpfmuskulatur aktiviert. Ob bei Hexenschuss oder LWS-Syndrom – Betroffene empfinden die LumboTrain als hilfreiche Hand im Rücken, die ihnen wieder Stabilität verschafft – ohne Chemie. Wie René Halcour bestätigen kann: „Ich hatte früher Schmerzphasen, die konnte ich nur mit Medikamenten überstehen. Seit ich die LumboTrain trage, sind die vorbei.“ Daten zur Wirksamkeit der LumboTrain bei nichtspezifischen, akuten, meist lumbalen Rückenschmerzen liefern u. a. Studien, die von der Arbeitsgruppe um PD Dr. med. Christoph Anders am Uniklinikum Jena durchgeführt wurden1. Sein Fazit lautet: „Die Wirkung der Bandage kann als Kombination der passiv stabilisierenden und gleichzeitig muskulär stimulierenden Wirkung auf die Rückenmuskulatur verstanden werden, die den natürlichen Heilungsprozess unterstützt und damit verkürzt.“

Prävention statt Intervention

Eine Prozessverkürzung, die Ellen Basner im betrieblichen Umfeld gefallen dürfte, vor allem was den Krankenstand betrifft. Denn viele Bauerfeind-Produkte wie die LumboTrain eignen sich über die klassischen Einsatzgebiete hinaus auch zur Unterstützung bei körperlichen Belastungen im Arbeitsumfeld. Der therapeutische Aspekt tritt hier hinter dem für die Unternehmen immer wichtiger werdenden Anliegen gesundheitlicher Prävention zurück. „Wir wollen auch unseren Mitarbeitern in den anderen Bereichen präventiv wirksame BGM-Maßnahmen anbieten“, stellt Ellen Basner klar. „Das ist für alle Beteiligten eine Win-win-Situation.“ Und eine große Aufgabe bei den rund 2.000 Beschäftigten der NEW AG, die mit ihrer Zentrale in Mönchengladbach auch den regionalen Nahverkehr betreibt. Aber bei der neuen Energie am Rücken, die viele Mitarbeiter des Unternehmens jetzt spüren, dürfte die Produktwahl für eine individuelle Versorgung nicht schwerfallen.

1 Bauerfeind life 2/2014: Anders, C. et al.: Prospektive Untersuchung der Rumpfmuskulatur unter dem Einfluss komprimierender Lumbalbandagen; Bauerfeind life 2/2016: Anders, C. et al.: Prospektive Untersuchung der Rumpfmuskulatur zu dem Einfluss komprimierender Lumbalbandagen bei Patienten mit akuten lumbalen Rückenschmerzen.

Bilder: Michael Bause